Annegret Kramp-Karrenbauer und „die armen Kinder“

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Annegret Kramp-Karrenbauer hat die benachteiligten Kinder entdeckt.  In einer aktuellen Rede sagte sie: „Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass Kinder bei uns ausgegrenzt werden“.

Das klingt seltsam aus dem Mund einer Politikerin, die im Saarland seit Jahren die inklusive Bildung ausbremst und die Förderschule Lernen bis in alle Ewigkeit erhalten will.  Dass gerade die Förderschule Lernen im Wesentlichen von Kindern aus benachteiligten Familien besucht wird und als gesellschaftliches Abseits fungiert, ist „AKK“ entgangen. Ihr 2014 in der ZEIT erschienener Artikel macht deutlich wofür sie steht: Inklusion, ja, aber bitte nur bis zu einem gewissen Grad. Der Artikel strotzt vor Klischees und Gemeinplätzen. Internationale Studien und die Forschung hierzulande sind an AKK spurlos vorbeigegangen.

Auf Annegret Kramp-Karrenbauers Artikel habe ich seinerzeit geantwortet. Diese Einschätzung trifft immer noch zu:

Inklusion braucht einen Systemwechsel

 

Valentin Aichele (Deutsches Institut für Menschenrechte) zu Kramp-Karrenbauer

 

 

Foto: Cole Stivers: Girl (pixabay)

 

 

 

 

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