Aufgelesen: Christoph Schmitt über KI und Schule

Diesen Artikel finde ich absolut lesenswert, weil er mit dem Gedanken aufräumt, KI würde an sich und von selbst die Schulpädagogik revolutionieren. Christoph Schmidt macht deutlich, dass adaptive KI-Lernsysteme – wenn sie nicht in neue Denk- und Organisationsformen von Schule eingebettet sind – besonders gut geeignet sind, die Schule der Vergangenheit zu perfektionieren. Diesen Gedanken führt er mit sehr spannenden Argumenten aus. Dies ist ein intelligentes Plädoyer dafür, dass zunächst einmal die Schule als „Denkform“ so wie sie ist, über Bord geworfen werden muss. Demokratie, Inklusion und Pädagogik first! – Schule als sozialer Ort. KI-Systeme zum Üben / Lernen durchaus, aber nicht nur und nicht voraussetzungslos und nicht in einer Schule mit Demokratiedefiziten, Leistungsdruck, mangelhafter Fehlerkultur und der Vernachlässigung kritischen Denkens. .

Bild: Vilius Kukanauskas: Lernen mit KI (Pixabay)

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