Begabung und Intelligenz als Konstrukte zur Legitimierung sozialer Ungleichheit

In den letzten Jahren hat es im Bildungsbereich einige Entwicklungen in Richtung auf kompensatorische, soziale Ungleichheit überwindende Strukturen gegeben. So wurden in mehreren Bundesländern Schulformen etabliert, die in ihrer Organisationsstruktur an die integrierten Gesamtschulen angelehnt sind. Außerdem hat die UN-Behindertenrechtskonvention die Diskussion um Inklusion und damit auch die Debatte über eine Schule für alle neu belebt.
Als gegenläufige Entwicklung hierzu ist die Hochkonjunktur der Förderung so genannter „Hochbegabter“ zu sehen. Das Gerechtigkeitsproblem des deutschen Bildungswesens wird schlicht geleugnet, stattdessen wird unterstellt, dass die durch das Bildungssystem produzierte Benachteiligung nicht mehr sozial unterprivilegierte Kinder, sondern die geistige Elite der „Hochbegabten“ treffe, die unter der angeblichen Gleichmacherei des Bildungssystems litten.
In meinem Text gehe ich auch auf die Irrationalität des Begabungsbegriffs ein:

Begabung und Intelligenz

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